Sonderbericht: Eine erfolgreiche Strategie für Cybersicherheit (kostenloses PDF) Firefox wurde 2002 unter dem Codenamen “Phoenix” von Mitgliedern der Mozilla-Community erstellt, die einen eigenständigen Browser anstelle des Mozilla Application Suite-Pakets wünschten. Während der Beta-Phase erwies sich Firefox bei seinen Testern als beliebt und wurde für seine Geschwindigkeit, Sicherheit und Add-ons im Vergleich zu Microsofts damals dominantem Internet Explorer 6 gelobt. Firefox wurde am 9. November 2004 veröffentlicht[27] und stellte die Dominanz von Internet Explorer mit 60 Millionen Downloads innerhalb von neun Monaten in Frage. [28] Firefox ist der spirituelle Nachfolger von Netscape Navigator, da die Mozilla-Community 1998 von Netscape gegründet wurde, bevor sie von AOL annahm. [29] Firefox kann Themen hinzufügen, die Benutzer erstellen oder von Dritten herunterladen können, um das Aussehen des Browsers zu ändern. Die Firefox-Add-on-Website gibt Benutzern auch die Möglichkeit, andere Anwendungen wie Spiele, Werbeblocker, Screenshot-Apps und viele andere Apps hinzuzufügen. [68] [69] Zu den Funktionen gehören Tabbed-Browsing, Rechtschreibprüfung, inkrementelle Suche, Live-Lesezeichen, Smart Bookmarks, ein Download-Manager, privates Surfen, standortorientiertes Surfen (auch bekannt als “Geolocation”) basierend auf einem Google-Dienst[63] und ein integriertes Suchsystem, das Google standardmäßig in den meisten Märkten verwendet. [64] Darüber hinaus bietet Firefox eine Umgebung für Webentwickler, in der sie integrierte Tools wie die Fehlerkonsole oder den DOM-Inspektor oder Erweiterungen wie Firebug verwenden können, und in jüngerer Zeit gab es eine Integrationsfunktion mit Pocket. Firefox Hello war eine Implementierung von WebRTC, die im Oktober 2014 hinzugefügt wurde, die es Benutzern von Firefox und anderen kompatiblen Systemen ermöglicht, einen Videoanruf zu tätigen, mit der zusätzlichen Funktion der Bildschirm- und Dateifreigabe, indem sie einen Link zueinander senden. Firefox Hello sollte im September 2016 entfernt werden.

[65] Firefox vermarktete sich weiterhin stark, indem es am 12. September 2004 ein Marketingportal namens “Spread Firefox” (SFX) veröffentlichte[242] Es debütierte zusammen mit der Firefox Preview Release und schuf einen zentralen Raum für die Diskussion verschiedener Marketingtechniken. In der Veröffentlichung ihres Manifests heißt es: “Das Mozilla-Projekt ist eine globale Gemeinschaft von Menschen, die glauben, dass Offenheit, Innovation und Chancen der Schlüssel für die weitere Gesundheit des Internets sind.” [227] Eine zweiseitige Anzeige in der Ausgabe der New York Times vom 16. Dezember, die von der Mozilla Foundation in Abstimmung mit Spread Firefox geschaltet wurde, enthielt die Namen der Tausenden von Menschen weltweit, die an der Spendenaktion der Mozilla Foundation zur Unterstützung der Einführung des Firefox 1.0-Webbrowsers mitgewirkt haben. [243] Das SFX-Portal erweiterte das Button-Programm “Get Firefox” und gab Benutzern “Referrer-Punkte” als Anreiz.